Samstag, 18. Juli 2015

Rezept-Tipp: Griechischer Gurkensalat mit Dill und Minze

(R.Bock)
Was ich an der griechischen Küche liebe - und ich kenne sie sehr gut - ist ihre Liebe zur Schlichtheit. Das Gurkensalatrezept (griechische "Nouvelle Cuisine"), das ich heute für Euch mitgebracht habe ist an Schlichtheit kaum zu toppen - aber genau das macht die Kunst aus, seinen Zutaten ein Maß an Harmonie zu entlocken, das wahre Kochkunst auszeichnet. Lasst Euch überraschen von der Harmonie der Ingredenzien dieses Salates. Wer bislang glaubte, alles über Gurkensalat zu wissen, der wird sich eines Besseren belehrt sehen.
von Robert Bock


Zutaten (für 2-3 Personen als Beilage):
  • 1 große Salatgurke
  • 8-10 Blätter frische Minze
  • 1 kleiner Bund Dill
  • 1 TL Honig
  •  Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl (es kann nur eines geben für diesen feinen Salat: Spyridoula's 100%)
  • Salz

Los geht's:
  1. Gurke schälen, der Länge nach halbieren und mit einem Löffel die Kerne auskratzen (Nicht wegwerfen - dazu zeig ich Euch noch eine kleine Zugabe "im Kleingedruckten unterhalb des Rezeptes)
  2. Gurke in "Halbmonde" (lasst das keinen Griechen lesen!) von ca. einem halben cm Dicke schneiden und in eine Schüssel geben.
  3. Dill und Minze fein hacken und zu den Gurken geben
  4. Zitronensaft, Olivenöl, Honig und Salz zu einem glatten Dressing mixen oder rühren und über die Gurken geben
  5. Alles gut durchmischen und vor dem Servieren ein paar Minuten ziehen lassen. Fertig.

Und nun zur verprochenen Zugabe (die allerdings nicht paleo ist...warum wird gleich klar):
Aus dem entfernten Kerngehäuse der Gurke mit 2-3 Blättern Dill, 2 cl Wodka oder Ouzo (pssst...), einem Spritzer Honig, einem Spritzer Zitrone und einer Prise Salz sowie 2-3 Eiswürfeln in einem Mixer (z.B. Mr. Magic) oder mit einem Pürrierstab einen Aperitif mixen.

Der Gurkensalat passt als Bestandteil von Mezedakia (gemischte griechische Vorspeisen) oder besonders gut als Beilage zu gegrilltem Fisch (Skifias (Schwertfisch) oder Dorade). Dazu passt besonders gut ein trockener Robolla von der Insel Kephalonia oder ein anderer trockener griechischer Weißwein.

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